das KÄRNTEN AKTUELL 6 Es gab vor Jahrzehnten einen „hyperaktiven“ Direktor des Klagenfurter Landeskrankenhauses, der nach Australien reiste, um dort eine Ausstellung eines internationalen Künstlers bewundern zu können. Von so einer Dienstreise kann Otto-Normalverbraucher nur träumen. Und der Herr Direktor erklärte damals, dass er ja den Künstler für eine Vernissage ins Landesspital einladen möchte. Zuletzt sorgten Dienstreisen im Klagenfurter Magistrat für Kopfschütteln. So bewunderte die stets emsige FP-Stadträtin Sandra Wassermann samt Delegation in Japan ein Testzentrum für eine moderne Magnetschwebebahn. Die Mobilitätsreferentin wollte sich einen „Einblick in die Zukunft des öffentlichen Verkehrs“ verschaffen. Wer hat eigentlich die Reise zum Yamanashi Prefectural Maglev Exhibition Center gezahlt? Das will FSP-Klubobmann Michael Gussnig wissen, der auf den Ausflug der Stadträtin ins Land der aufgehenden Sonne mit Verwunderung reagiert. Dabei sollte man doch zu Hause endlich etwas gegen den schlechten Zustand der Straßen unternehmen, nicht nur mit Schildern vor möglichen Schlaglöchern warnen. Die zuständige Referentin würde aber lieber ins ferne Ausland jetten, monierte „Fitnessprofi“ Gussnig, der kürzlich selbst mit Privatkredit-Problemen aufgefallen war. Vermutlich dürfte die „blaue“ Politikerin gerade damit beschäftigt sein, engagierte Parteifreunde abzuwehren. Dem gebürtigen Grazer Ex-FP-Chef und Klagenfurter Nationalrat Gernot Darmann und „Spritzenmann“ Wolfgang Germ werden nämlich heftige Gelüste auf den FP-Stadtrat-Sessel nachgesagt. FP-Klubobmann GR Andreas Skorianz kritisierte hingegen Vizebürgermeister Patrick Jonke wegen einer Dienstreise nach Vilnius in Litauen – samt Delegation! Dabei ging es um die Auszeichnung „Grüne Hauptstadt Europas“. Skorianz verweist auf den Umstand, dass das Projekt KEBIP (Elektrifizierung der Busflotte) ohnehin gestoppt worden sei. Ein Erreichen der Klimaziele wäre deshalb nicht möglich. Und der FP-Klubchef will ebenfalls wissen, wie hoch angefallene Kosten für diesen offensichtlich nicht notwendigen Ausflug waren. Ein Insider: „Da wird auf Steuerzahlerkosten durch die Welt gedüst, als ob es keine Budgetnöte gäbe. Dafür wird beim Geschenkskorb für 100-Jährige gespart …“ Und die vom Klagenfurter Umweltabteilungschef Wolfgang Hafner im Jahre 2023 angekündigte Dekarbonisierung der Busflotte erwies sich als Schlag ins Wasser. Der Vollständigkeit halber sei vermerkt, dass auch schon teure Auslandsflüge unserer Bundespolitiker – von der Außenministerin über den Vizekanzler bis hin zum FP-General – für Erstaunen gesorgt haben. Spott und Häme Er war monatelang der Schatten vom glücklos agierenden Max Habenicht, jetzt kann er zeigen, ob er die Klagenfurter „Schwarzen“ zu messbaren Erfolgen führen kann: VP-Stadtrat Julian Geier. Während die einen von einer „LückenbüßerRolle“ sprechen, sehen andere in dem jungen Mann „das Potential für höhere Weihen“. Immerhin gab es von Geier schon einige starke Ansagen. Man wird sehen. Zwischendurch wird nach wie vor Ärztekammer-Direktor und Ex-ÖFBChef Klaus Mitterdorfer als möglicher „VP-Ersatzspieler“ genannt. Er kann allerdings auf keine „schwarze“ Hausmacht zurückgreifen. So richtig durchgestartet hat der „rote“ 1. Vizebürgermeister und ExSpitalsbetriebsrat Ronald Rabitsch auch nicht. Kritiker bemängeln die meist fehlende Durchschlagskraft des freundlichen, aber manchmal überfordert wirkenden Kommunalpolitikers. Ex-Fußballtrainer Bundesrat, Manfred „Waschi“ Mertel wird von seinen Anhängern gern als möglicher SP-Bürgermeister-Spitzenkandidat ins Spiel gebracht. Das sieht allerdings nach einem Eigentor aus. Eine personelle Verjüngung wäre ein Antreten des Juristen und ehemaligen Beamten sicher nicht! Vertreter der Grünen und der Neos fallen derzeit kaum auf. GrünenStadtparteiobmann Stefan Samonig seziert mantraartig die Klagenfurter Budgetpolitik, den defizitären Flughafen und den „täglich normalisierten Wahnsinn“. Und die Grünen wären nicht die Grünen, wenn sie nicht – trotz entsprechender Beschlüsse und eines erfolgten Spatenstichs – das geplante Hallenbad-Projekt wieder ganz woanders sehen wollten. Dabei brachte das jahrelange Tauziehen um einen „geeigneten“ Standort und die Größe bzw. Art dieser Freizeiteinrichtung quer durch alle Parteien der Stadt viel Spott und reichlich Häme ein. Und der Klagenfurter Neos-Klubobmann, Landeschef, Nationalrat, Unternehmer und gebürtige Wiener Janos Juvan? Er fordert permanent einen Neustart der Klagenfurter Stadtpolitik. Ein aussichtsreiches Patent-Rezept verrät er allerdings nicht. Wörthersee-Wellen PROSPEKTE - ZEITUNGEN - BÜCHER - EINLADUNGEN FOLDER - VISITENKARTEN - BRIEFE - KUVERTS EINTRITTSKARTEN - PLAKATE - BLÖCKE - KLEBER TRANSPARENTE - ROLL-UPS - AUTOBESCHRIFTUNGEN TASSEN - PLÄNE BIS A0 - TEXTILDRUCKE - u.v.a.m. Ihr persönliches Handtuch, usw. Jacken, Pullis, Shirts, ... ÖFFNUNGSZEITEN: MO. bis FR. 08.30 bis 17.00 UHR SEIT ÜBER 20 JAHREN – EINE FAMILIE EIN BETRIEB WIR SIND IHR PARTNER FÜR Wenn einer eine Reise tut ... Wieder ein Notfall? Politik-Kenner sind sich sicher: Wären morgen Bürgermeisterwahlen in der Landeshauptstadt, würde Christian Scheider beste Chancen für ein erfolgreiches Comeback besitzen. Nicht weil er ein hochprofessioneller Politiker und raffinierter Strippenzieher sei, sondern weil seine Gegner schlicht und einfach keine „politischen Schwergewichte“ wären. Scheider lässt indes offen, ob er neuerlich zur Gemeindechef-Wahl antreten wird. Einiges lässt darauf schließen. Dann müsste Jonke, der bereits zwei Vizebürgermeister seiner jeweiligen Partei „überlebt“ hat, weiter auf den ersehnten „Rathaus-Thron“ warten. Mit großem Pomp und Trara wurde die neue Koralmbahn gefeiert. Jetzt stellt sich heraus, dass im Bereich des Klagenfurter Bahnhofes zu wenig Parkplätze vorhanden sind und St. Ruprecht mit Pendler-Fahrzeugen regelrecht zugeparkt wird. Es wäre wünschenswert, wenn ÖBB, Land und Stadt eine rasche Lösung finden könnten. Derzeit fehlt noch die Zustimmung der Stadt. Wie lang dauert das? Bleibt die Frage, warum sich die ÖBB nicht rechtzeitig um dieses Problem gekümmert haben. Oder ist der Zug schon abgefahren? Vielleicht kann man auch in dieser Causa den im Rathaus so beliebten und inflationär gebrauchten Notfallparagrafen ziehen? H. K. Medizinische Heilmasseurin (Physiotherapie-Technikerin) Basismobilisation 0660 75 85 147 np-massagepraxis.at Südring 211 | 9020 Klagenfurt (Zugang über Paddel-Tennis Arena One) In meiner Praxis steht die individuell abgestimmte Therapie im Mittelpunkt. Auf Basis einer sorgfältigen Befundung werden geeignete Behandlungsmethoden gezielt kombiniert, um akute und chronische Beschwerden effektiv zu behandeln sowie Beweglichkeit und Regeneration nachhaltig zu fördern. Mein Leistungsspektrum umfasst Heilmassage, manuelle Lymphdrainage, Basismobilisation sowie Anwendungen in Rehabilitation, Prävention und sportlicher Leistungsfähigkeit. Ergänzend biete ich Entspannungs- und Wohlfühlbehandlungen an, die das körperliche und geistige Gleichgewicht stärken. Privat sowie mit ärztlicher Zuweisung (Teilrückerstattung möglich). Termine nach Vereinbarung Telefonisch / Whatsapp / Homepage Massage & Therapiepraxis SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim teilt ordentlich aus und hat sich scharfe Kritik an der FPÖ und ihrer seiner Meinung nach völlig verfehlten Politik geübt. „Die FPÖ steht immer auf der falschen Seite. Statt für Österreich zu arbeiten, kuschelt die FPÖ mit Rechtsextremen und hofiert Demokratiefeinde und Europazerstörer wie Putin, Orban und Trump. Die FPÖ irrlichtert durch die Weltpolitik. Die Russland-Nähe der FPÖ und die Begeisterung der Blauen für den autoritären Kriegsherren Putin ist notorisch. Kickl hat Putin gerade eben beim ‚Politischen Aschermittwoch‘ der FPÖ wieder die Mauer gemacht und ein Ende der RusslandSanktionen gefordert. Kickls oberösterreichischer Landesparteichef Haimbuchner streut Trump und der von ihm eingeleiteten konservativen Wende Rosen – eine Wende wohlgemerkt, bei der rechtschaffene Bürger auf offener Straße erschossen werden. Eine hochrangige FPÖ-Delegation besucht Vertreter des mörderischen TalibanRegimes, FPÖ-Nationalratspräsident Rosenkranz posiert mit einer Kosovo-Aktivistin, die ausgerechnet ein Barett mit UÇK-Symbol trägt, während gleichzeitig ehemalige UÇK-Führer derzeit wegen Kriegsverbrechen vor Gericht stehen. Diese blauen Umtriebe haben nichts mit Arbeiten für Österreich oder Heimatliebe zu tun, sondern sind eine Gefahr für die Demokratie und die Sicherheit der Bevölkerung“, betonte Seltenheim. Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer ist klar: „Während die SPÖ in der Regierung seit Tag 1 zum Wohl der Bevölkerung arbeitet, hat die FPÖ keine Lösungen und flüchtet in die Arme von gefährlichen ‚Freunden‘, die nichts Gutes im Sinn haben“. Ebenso scharf kritisiert Seltenheim den „Politischen Aschermittwoch“ der FPÖ in Ried: „Kickl hat mit seinem Auftritt wieder einmal gezeigt, dass es gut ist, dass die FPÖ nicht in der Regierung ist. Kickls Krawallkurs ist gepflastert mit aggressiven Rundumschlägen und Beschimpfungen, Inhalte und Lösungen: null.“ Kickls oberösterreichischer Landesparteichef Haimbuchner habe Trump über den grünen Klee gelobt – „dass rechtschaffene Bürger auf offener Straße von Behörden erschossen werden – ist das die Wende, die sich Kickl und Haimbuchner auch für Österreich wünschen? Mit der FPÖ ist kein Staat zu machen“, so Seltenheim. Dass Kickl NeosChefin Meinl-Reisinger als „Sachspende“ bezeichnet hat, ist für Seltenheim eine widerwärtige frauenfeindliche Entgleisung. „Es ist gut für Österreich, dass Land und Leuten eine Regierungsbeteiligung der FPÖ und damit massiver Schaden erspart geblieben ist. Die SPÖ mit Vizekanzler Andreas Babler an der Spitze ist seit Tag eins in der Regierung der Motor für rot-weiß-rote Reformen, um das Leben der Menschen leichter und leistbarer zu machen und die Wirtschaft zu stärken“, meint Seltenheim. H. K. Seltenheim:„FPÖ steht auf der falschen Seite – Pro Putin, Orban, Trump und gegen Österreich“ ANZEIGE
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